Iriminage
Eingang für Tenchi Nage
Kokyonage

Aikido Schule in Berlin Kreuzberg

Das Dojo am Gleisdreieck gibt es seit fast 20 Jahren. Im letzten Jahr sind wir aus dem ersten OG ins Erdgeschoss umgezogen. Mit großem Aufwand und viel Unterstützung durch unsere Mitglieder haben wir ein Aikido Dojo geschaffen, das unseren Vorstellungen von Ästhetik und Zweckmäßigkeit vollständig entspricht.
– Hier gibt es Fotos von den Umbauarbeiten.

Die neuen Räume strahlen Ruhe und Klarheit aus und bieten viel Platz zum Training. Es gibt einen Empfangs- und Aufenthaltsbereich, eine Teeküche sowie komfortable Duschen und Umkleiden. Zusätzlich ist auch ein separater Übungsraum für Meditation und meditatives Bewegungstraining entstanden, der für unsere Mitglieder aber auch zur Untermiete zur Verfügung steht.

Es ist uns sehr wichtig, dass man beim Betreten des Dojos den Alltag hinter sich lassen kann und in einen Raum der Ruhe und Konzentration eintritt.

Das Aikido Training in unserem Dojo

Unser Trainingsangebot beinhaltet neben Aikido auch Kenjutsu (japanischer Schwertkampf) und ZaZen. Im Aikido bieten wir tägliches Training für Anfänger und Fortgeschrittene, sowie einen Kurs für Einsteiger über 50. Mitglieder müssen sich nicht auf bestimmte Übungszeiten festlegen, sondern können ihren Trainingsplan individuell gestalten. Zusätzlich zu den regulären Trainingszeiten gibt es in regelmäßigen Abständen Lehrgänge an den Wochenenden.

Besonderen Wert legen wir auf eine offene und kooperative Atmosphäre, die es Neueinsteigern leicht macht sich zu integrieren. Auch sind wir sehr stolz auf ein gut ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern bei uns im Dojo.
– Hier ein paar Eindrücke vom Training –

In unseren Augen ist der Maßtab für ein nachhaltiges Aikido Training, die Fähigkeit, mit allen Trainingspartnern – egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener – ernsthaft, konzentriert und auf Augenhöhe zu üben. Der eigene Ehrgeiz sollte nicht zum Maßstab eines erfolgreichen, guten Trainings gemacht werden. Wenn alle Teilnehmer das beachten, wird am Ende auch jeder wirklich auf seine Kosten kommen.

Das Selbstverständnis der Lehrer

Wir sind der Überzeugung, dass es nicht ausreicht allein die technischen Aspekte des Aikido zu perfektionieren. Daher betonen wir beim Üben von Anfang an die Verbindung von Atmung und Bewegung. Denn letzten Endes hängt die Beherrschung der Aikido Techniken vor allem davon ab, ob das Ki frei fließen kann, weil der Körper durchlässig ist und die Bewegungen natürlich sind.

Das heißt aber nicht, dass wir Technik gering schätzen. Allerdings ist das Üben der Technik oder Kata beim Aikido umfassender als im Sport, wo die Perfektionierung dazu dient, bessere Leistungen zu erzielen. Im Aikido üben wir Kata um die innewohnenden Prinzipien zu erfassen und vor Allem, um mit dem Partner eins zu werden. Ist die Technik ausgereift, kann man ohne Zögern jeder Situation gerecht werden.

Unterrichtsprinzipien

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass Bemühen und Freude am Training untrennbar miteinander verbunden sind. Das eigene Bemühen ist die Hauptzutat beim Aikido Training, nur dadurch wird nach und nach das Wesentliche der Übung klar.

Es ist unbedingt notwendig, sich diesen Anfängergeist aus Bemühen und Freude, auch als Fortgeschrittener zu erhalten. Die eigenen Vorstellungen und das eigene Wissen werden sonst leicht zum Maßstab der Übung, ohne zu erkennen, dass sie ein Hindernis in der weiteren Entwicklung darstellen.

Da es unumgänglich ist, sich die Techniken selbst zu erarbeiten, halten wir es für sinnvoll, wenig einzugreifen und zu korrigieren. Auch wenn das zu Beginn für manche Anfänger ziemlich schwierig erscheint, lernt das fast jeder mit der Zeit wirklich zu schätzen.

Wir freuen uns immer über Neueinsteiger, denn sie machen unser Dojo lebendig!

Ulrike Serak und Max Eriksson-Ohlwein