Was einst die Samurai auf den Ernstfall vorbereitete, ist heute ein Weg der persönlichen Entwicklung: Kenjutsu fordert uns auf allen Ebenen – körperlich wie mental. Aus der alten Kriegstechnik ist eine Kunst geworden, die uns lehrt, mit Klarheit, Präzision und Hingabe zu handeln.

Das Schwert schult volle Präsenz

Beim Training mit dem Schwert verlängern wir gewissermaßen die Bewegungen unseres Körpers und legen sie damit offen. Selbst kleine Ungenauigkeiten werden unmittelbar sichtbar. Das Schwert erfordert daher volle Präsenz und höchste Konzentration.

Die Arbeit mit dem Schwert ist geprägt von einem konstanten Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung. Dieses Wechselspiel erfordert höchste Konzentration und macht das Training zugleich körperlich fordernd.

Lebendiges Üben

Zu Beginn lernen wir den Umgang mit dem Holzschwert. Sobald wir ein gewisses Vertrauen gewonnen haben, erweitert sich das Training um Partnerübungen. Hier entwickeln wir ein Gefühl für Abstand, Timing und angemessenen Kraftaufwand.

Schon zu Zeiten der Samurai war das Üben der Kata (japanisch: Formen) eine risikoarme Trainingsmethode. Die festgelegten Bewegungsabläufe sind alles andere als starre Formen: Wer nur mechanisch wiederholt, bleibt an der Oberfläche. Jede Kata wird immer wieder neu entdeckt und mit Leben gefüllt.

Kashima-no-Tachi

Im Dojo am Gleisdreieck wird das Kenjutsu der „Kashima no Tachi“ nach Meister Minoru Inaba vom Shiseikan-Dojo in Tokio unterrichtet. Wir sind Mitglied in der ISBA (International Shiseikan Budo Association).

Der Einstieg ins Kenjutsu ist auch ohne Vorkenntnisse oder eine besondere körperliche Fitness möglich. Bitte meldet Euch über das Kontaktformular an.

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