ulrike serak, 6. dan aikikai tokyo    max eriksson ohlwein, 5. dan aikikai tokyo

Trainingszeiten für Aikido, Kenjutsu, Kinder- und Jugendtraining.

Das letzte reguläre Training in diesem Jahr ist am Samstag den 21. Dezember um 10 Uhr.
Am 26. Dez. beginnt der Lehrgang zwischen den Jahren, mit Ulli und Max. 
Das erste Training im neuen Jahr ist am Freitag den 3. Januar.

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag

8.30–9.00 Uhr

Dojo reinigen

8.00–9.00 Uhr

Za Zen
2*20min

 

     

9.00–10.15 Uhr

Aikido für alle
Max Eriksson

9.00–10.15 Uhr

Aikido für alle
Ulrike Serak

9.00–10.15 Uhr

Aikido für alle
Christiane Gräf

 

9.00–10.15 Uhr

Aikido für alle
Werner Gräf

10.00–11.00 Uhr

Aikido für alle
Ulli o. Max

17.00–18.00 Uhr

Kinder 4-6
Almut/Simon

16.15–17.15 Uhr

Kinder 4-6
Almut / Simon

17.00–18.00 Uhr

Kinder 9-12
Jurek

16.30–17.30 Uhr

Kinder 9-12
Helmut

16.45–17.45 Uhr

Kinder ab 12
Helmut

 

18.00–18.30 Uhr

freies Training

17.45–19.00 Uhr

Aikido für alle
Ulrike Serak

 

17.45–19.00 Uhr

Aikido/Waffen
Max Eriksson

17.45–19.00 Uhr

Aikido
Ulrike Serak

 

18.30–20.00 Uhr

Aikido Basis
Max Eriksson

19.00–20.30 Uhr

Kenjutsu Kata
Max Eriksson

18.30–20.00 Uhr

Aikido 3. Kyu
Ulrike Serak

19.00–20.30 Uhr

Uni-Kurs

19.00–20.00 Uhr

Kenjutsu Basis
Max Eriksson

 

20.00–21.00 Uhr

Aikido 3. Kyu
Ulrike Serak

20.30–21.00 Uhr

Kenjutsu
freies Training

20.00–21.00 Uhr

Aikido Basis
Ulrike Serak

 

20.00–21.00 Uhr

Aikido Basis
Max Eriksson

 

 

Basis Training

Grundlagentraining für Anfänger*innen und Fortgeschrittene. In den Basisstunden von Aikido und Kenjutsu können Neueinsteiger*innen jederzeit ein kostenloses Probetraining wahrnehmen.

Kenjutsu

Japanischer Schwertkampf in der Tradition der „Kashima no Tachi“-Schule. Gesonderte Anmeldung erforderlich.

Uni-Kurs

Aikido Kurs in Zusammenarbeit mit der  FU-Berlin. Gesonderte Anmeldung erforderlich.
Mitglieder des Dojos können nach Absprache  teilnehmen.

Aikido + Waffen

Aikidotraining für Anfänger*innen und Fortgeschrittene mit Schwerpunkt Schwert, Stock und Messer.

Kyu

Schüler*innen-Grade von 5 bis 1. Das Niveau 3. Kyu wird bei regelmäßigem Training nach ca. 2 Jahren erreicht.
Für die Teilnahme am Training ab 3. Kyu ist eine sichere Fallschule notwendig.

freies Training

Freies Training für alle Niveaus zur Prüfungsvorbereitung oder einfach so!  – Anfänger*innen willkommen!

 

Es beginnt mit einer Entscheidung.

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe mit etwas Neuem zu beginnen. Im Fall von Aikido oder Kenjutsu  ist es vielleicht das Interesse an Kampfkunst, an Selbstverteidigung, an der Philosophie oder auch die Empfehlung von Freunden. Vielleicht ist es aber auch einfach nur die Lust sich mal wieder zu bewegen oder etwas neues und ungewöhnliches zu lernen. Das Problem ist meist nicht die Motivation, sondern dass oft zu lange gezögert wird, die Idee in die Tat umzusetzen.

Egal welche Vorstellung am Anfang steht, ist der erste Schritt getan, ergibt sich alles andere von selbst. Der Grund, aus dem man begonnen hat, ist in der Regel schon bald vergessen. Nach 3, 10 oder 20 Jahren wird man sehr unterschiedliche Dinge für sich entdecken. Mit der Folge, dass es tausend Gründe gibt weiterzumachen oder man keinen Grund mehr braucht.

Das Grundlagentraining in den Basis Stunden

Der Fokus im Basis-Training liegt auf Übungen zur Beweglichkeit und Atmung, sowie den Grundtechniken. Im Aikido kommt zudem die Fallschule hinzu, im Kenjutsu der grundlegende Umgang mit dem Schwert. Die Prinzipien und Wirkungsweisen der Übungen werden ausführlich erklärt.

Der Einstieg ins Aikido oder Kenjutsu ist jederzeit möglich. Vorkenntnisse oder eine besondere körperliche Fitness sind nicht erforderlich. Die notwendigen Fähigkeiten werden im regelmäßigen Training erworben und sind für jeden erreichbar. Voraussetzung ist lediglich der Wille, sich mit sich selbst auseinander zu setzten und zu akzeptieren, dass es Zeit braucht um die Bewegungsabläufe zu verinnerlichen. Hat man sich erst mal darauf eingelassen, wird man feststellen das genau darin der Reiz liegt.

Das erste Training

Neueinsteiger können in den Basisstunden jederzeit auch ohne Vorkenntnisse an einem kostenlosen Probetraining teilnehmen.

Für die ersten Trainingsstunden reicht bequeme Sportkleidung aus, vorzugsweise mit einer langen Trainingshose. Dabei ist zu beachten, dass dieselbe Kleidung nicht auf der Strasse und beim Training getragen werden sollte.

Bitte plant so, dass Ihr mindesten 15 Minuten vor Trainingsbeginn im Dojo seid. Das Training beginnt pünktlich und gerade beim ersten Training ist es wichtig von Anfang an dabei zu sein. Auch ist so genügend Zeit sich kurz vorzustellen und wir können Euch eine kurze Einführung geben, was zu beachten ist.

Weiteren Fragen beantworten wir gerne auch per Mail oder telefonisch.

Aikido für Kinder und Jugendliche von 4 bis 16 Jahren

Jeder, der Kinder hat oder mit Kindern umgeht, weiß, wie stark die körperliche, geistige und seelische Entwicklung Hand in Hand gehen und nicht von einander trennbar sind. Jeder Lernprozess auf körperlicher Ebene bringt auch einen mentalen und psychischen Wachstumsprozess mit sich.

Körperbewusstsein und Konzentrationsfähigkeit stärken

Meine früheren Erfahrungen als Sportlehrerin an der Schule und als Aikido-Lehrerin heute im Dojo zeigen, dass es Kindern zunehmend schwer fällt, Bewegungen zu koordinieren und sich harmonisch zu bewegen. Außerdem sind Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme weit verbreitet. Es ist offensichtlich, dass ein eklatanter Bewegungsmangel von klein auf zu einem Verlust der Körperwahrnehmung und der Motorik führt. Die obligatorischen zwei bis drei Sportstunden wöchentlich können das Bewegungsdefizit nicht ausgleichen.

Partnerschaftliches Üben ohne Wettkampf

Im Aikido können die Kinder mit ihren Bewegungsmöglichkeiten experimentieren, neue Bewegungen ausprobieren und in ihr Repertoire integrieren. Dadurch wird die Wahrnehmungsfähigkeit der Kinder verbessert und das Körperbewusstsein positiv beeinflusst. Dies wirkt sich nicht nur auf Fitness und Gesundheit aus, sondern fördert auch die geistige und psychische Entwicklung.

Hinzu kommt, dass die elementaren Bewegungen des Aikido alle sozialen und sprachlichen Barrieren überschreiten und dadurch eine integrative Wirkung haben. Durch die Betonung des partnerschaftlichen Übens, bei dem es keinen Wettkampf gibt, werden in einem „konkurrierenden Miteinander“ Aggressionen abgebaut.

Entwicklungsförderung durch Aikido für Kinder von 4 bis 6 Jahren

Endlich gibt es in unserem Dojo auch ein Angebot für Kinder von 4 bis 6 Jahren. In kleinen Gruppen werden in spielerischer Form vielfältige Bewegungsmöglichkeiten erprobt und erweitert.

Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Beweglichkeit, Koordination, und Gleichgewichtssinn. Es werden außerdem die motorischen Grundlagen für ein späteres Aikidotraining oder andere sportliche Aktivitäten gelegt.

Aikido für Kinder ab 6 Jahren

Im Kindertraining ab 6 Jahren beginnt man mit einfachen Aikido-Techniken und den Grundlagen der Fallschule. Mit zunehmendem Alter können auch kompliziertere Aikido-Techniken geübt werden.

Eine besondere Herausforderung für die Kinder ist jetzt das partnerschaftliche Üben. Die Kinder lernen, sich sowohl auf die Übung als auch auf den Übungspartner zu konzentrieren und sich die Bewegungen gemeinsam zu erarbeiten.

Trainingszeiten für Kinder von 4 bis 16 Jahren

Montag, 17.00–18.00 Uhr, 5-7 Jahre – Almut Wedekind und Simon Debus
Dienstag, 16:15-17:15 Uhr, 4-6 Jahre – Simon Debus und Almut Wedekind
Mittwoch, 17.00–18.00 Uhr, 7-10 Jahre – Jurek Gagala
Donnerstag. 16.30–17.30 Uhr. 8-12 Jahre – Helmut Seiler
Freitag, 16.45–17.45 Uhr, ab 12 Jahre – Helmut Seiler

Probetraining für Kinder

Neue Kinder sind zu jedem Termin herzlich willkommen. Für ein unverbindliches Probetraining bitte vorher anrufen oder per eMail anfragen.

Aikido für Jugendliche ab 13 Jahren

Aus den Kampfkünsten der Samurai entstanden

Aikido ist aus den traditionellen Kampftechniken der Samurai entstanden und hat sich zu einer modernen Form der Selbstverteidigung entwickelt. Nicht das Angreifen steht im Vordergrund sondern die Verteidigung gegen einen Angriff.

Das Prinzip des Aikido ist es, die Energie des Angriffs zu benutzen und in eine andere Richtung umzulenken, ohne dass der Angreifer verletzt wird. Man lernt zwar auch in anderen Kampfsportarten Angriffe abzuwehren, in der Regel will man dann den Angreifer aber „besiegen“.

Im Aikido gibt es keine Gewinner und Verlierer. Am Ende sind Angreifer und Verteidiger gewissermaßen versöhnt. Die Haltung, die im Aikido zum Ausdruck kommt ist also nicht aggressiv kämpferisch sondern aktiv friedfertig. Man lernt mit Aggressionen umzugehen und auf einen Angriff angemessen zu reagieren.

Dynamisches Üben setzt eine sichere Fallschule voraus

Die Aikidotechniken sind dynamisch und bei korrekter Ausführung sehr wirkungsvoll. Es ist daher wichtig, sich mit den Techniken (Katas) gründlich auseinanderzusetzen, um Fortschritte zu machen. Auch muss der Angreifer in der Lage sein aus jeder Situation sicher zu fallen ohne sich zu verletzen. Die Fallschule und Kräftigungsübungen sind daher eine wichtige Voraussetzung um Aikido in seine dynamischen Form üben zu können.

Üben mit Stock und Schwert

Neben den Techniken ohne Waffen ist der Umgang mit Stock und Schwert auch regelmäßiger Bestandteil des Aikido. Das Training mit den traditionellen Waffen der Samurai sorgt für eine gute Körperhaltung, schult die Aufmerksamkeit und das Timing.

Trainingszeiten für Jugendliche

Das Jugendtraining ab 12 Jahren findet am Freitag von 16.45 bis 17.45 Uhr statt.

Kursleitung – Helmut Seiler

Einsteiger sind jederzeit herzlich willkommen. Bei Interesse für ein unverbindliches Probetraining bitte vorher anrufen oder per eMail anfragen.

Mitgliedsbeiträge für Erwachsene, Kinder und Jugendliche

Aikido-Training ohne Stundenbegrenzung (Erwachsene und Jugendliche ab 16)

Berufstätige: 80 Euro/Monat
Ermäßigt: 65 Euro/Monat
(z.B. Schüler, Studenten oder Arbeitslose)
Sozialtarif: 55 Euro/Monat
(nach persönlicher Absprache)

Kenjutsu-Training ohne Stundenbegrenzung (Erwachsene und Jugendliche ab 16)

Berufstätige: 60 Euro/Monat
Ermäßigt: 50 Euro/Monat
(z.B. Schüler, Studenten oder Arbeitslose)

Aikido + Kenjutsu ohne Stundenbegrenzung (Erwachsene und Jugendliche ab 16)

Berufstätige: 100 Euro/Monat
Ermäßigt: 85 Euro/Monat
(z.B. Schüler, Studenten oder Arbeitslose)

Aikido Kinder- und Jugendtraining

Kinder 4 bis 6 Jahre: 40 Euro/Monat
(kl. Gruppe)
Kinder ab 6 Jahre: 35 Euro/Monat
(2 mal pro Woche: 50 Euro/Monat)
Jugendliche ab 12 Jahre: 40 Euro/Monat
(2 mal pro Woche: 45 Euro/Monat)
Geschwisterermäßigung 10 Euro

Das Prüfungssystem im Aikido

Im Aikido gibt es keine Verpflichtung, Prüfungen abzulegen. Wer sich jedoch dazu entschließt seine Entwicklung durch Prüfungen zu dokumentieren, wird feststellen, dass dadurch eine intensivere Auseinandersetzung mit den Basistechniken des Aikido angeregt wird. Das scheinbar endlose und unübersichtliche „Material“ an Techniken bekommt auf einmal Struktur, die Zusammenhänge und wiederkehrenden Bewegungsprinzipien werden deutlich.

Mit jeder Prüfung bestätigen wir den Grad unseres Verständnisses auf unserem jeweiligen Niveau. Der Lehrer kann beurteilen, ob die Entwicklung des Schülers im Einklang mit den Prinzipien des Aikido, also im Einklang mit der Lehre, mit dem „Do“ ist.

Mit dem schwarzen Gürtel wird man wieder zum Anfänger

Das Prüfungssystem im Aikido ist unterteilt in Kyu- und Dan-Grade. Der 5. Kyu ist der Einstieg in das Graduierungssystem, ab dem 2. Kyu trägt man den Hakama (trad. jap. Hosenrock) und ab dem 1. Dan zusätzlich den schwarzen Gürtel.

Der 1. Dan ist jedoch nicht wie häufig angenommen ein Zeichen für die Meisterschaft im Aikido. Er bedeutet lediglich, dass der Schüler die Stufe des reinen Erlernens der Techniken abgeschlossen hat und sich jetzt mehr und mehr auf die darüber hinaus gehenden Prinzipien des Aikido konzentrieren kann.

So hilfreich die Prüfungen auch für das Verständnis des Systems sind, so sollte das Erreichen des nächsten „Grades“ nicht die alleinige Motivation für das Training sein. Trainieren um Prüfungen abzulegen, führt zu nichts.

Die Aikido Föderation Deutschland

Das Aikido Dojo am Gleisdreieck ist Mitglied in der Aikido Föderation Deutschland, die Ulrike Serak mit begründet hat. Die Aikido Föderation wurde 1999 auf Initiative engagierter Aikidolehrer gegründet, mit dem Ziel einen Verband in Deutschland zu etablieren, der nicht ausschließlich an einen Shihan gebunden ist und dennoch die Anerkennung durch den Aikikai Tokyo besitzt.

Alle Prüfungen bis zum 1. Kyu werden im Dojo durch Ulrike Serak oder Max Eriksson abgenommen. Die Dan-Prüfungen finden im Rahmen eines überregionalen Prüfungslehrgangs statt und werden von einer dreiköpfigen Jury der Föderation abgelegt.

Aikido Prüfungsordnung für Erwachsene.
Prüfungsordnung für Kinder im Dojo am Gleisdreieck: Kinder-Prüfungsordnung