Wie wir unterrichten
Im Dojo am Gleisdreieck steht das gemeinsame Üben im Mittelpunkt. Aikido und Kenjutsu sind keine Wettkampfsportarten – hier gibt es keine Sieger und Verlierer, sondern Partner, die sich gegenseitig beim Lernen unterstützen.
Ulrike Serak und Max Eriksson Ohlwein legen Wert darauf, dass Techniken nicht nur mechanisch geübt werden, sondern dass die Prinzipien dahinter verstanden werden. Es geht um kontinuierliche Praxis und nicht um Perfektion – und darum, dass du dich im Training wohl fühlst.
Kenjutsu – Eine seltene Kunst
Neben Aikido unterrichten wir Kashima No Tachi, eine traditionelle Form des japanischen Schwertkampfes. Max Eriksson Ohlwein reist seit vielen Jahren regelmäßig nach Tokyo, um im Shiseikan-Dojo, direkt bei Meister Minoru Inaba, zu trainieren. Er gehört zu den wenigen Lehrern in Deutschland, die Kashima No Tachi authentisch weitergeben können.
Das Üben mit dem Schwert verlangt Präzision, Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, im Moment zu sein. Viele unserer Mitglieder schätzen Kenjutsu als Ergänzung zum Aikido – beide Künste bereichern sich gegenseitig.
Das Dojo
Unser Dojo liegt im Herzen von Kreuzberg, direkt am Gleisdreieck. Die Räume wurden 2015 komplett neu ausgebaut – minimalistischer japanischer Stil mit Holzböden und Platz zum Atmen. Dank der guten Anbindung mit U-Bahn, S-Bahn und Bus trainieren bei uns Menschen aus allen Berliner Bezirken und dem Umland.
An sechs Tagen in der Woche finden Kurse statt – morgens für Frühaufsteher, abends und am Wochenende. Du entscheidest, wann und wie oft du kommst.
Eine internationale Gemeinschaft
Unsere Dojo-Gemeinschaft ist so vielfältig wie Berlin. Menschen aus vielen Ländern, unterschiedlichen Alters und mit ganz verschiedenen Hintergründen kommen hier zusammen. Durch unsere Verbindungen ins internationale Aikido-Netzwerk bekommen wir regelmäßig Besuch aus aller Welt. Besonders freuen wir uns über den hohen Frauenanteil von 50 Prozent – ungewöhnlich für eine Kampfkunst-Schule.
Nach dem Training bleiben viele noch, trinken Tee oder ein Bier und tauschen sich aus.