aikido ulrike serak

am Gleisdreieck, Berlin


1983 besuchte ich mein erstes Zen Sesshin bei Harada Roshi. Es dauerte dann noch eine ganze Weile, bis ich mit Zen vertraut wurde und nicht nur gelegentlich auf Sesshins praktizierte. Es war eher so, dass Zen mir immer etwas fremd blieb. Deshalb versuchte ich es auch mit Vipassana und verschiedenen anderen Meditationsrichtungen. Je mehr ich ausprobierte, desto mehr spürte ich, dass ich nicht nach der richtigen „Methode“ suchte, sondern nach einem wirklichen Meister. So ging ich 1993 zurück zu Harada Roshi diesmal ins Hosshinji nach Japan, das Kloster in dem er Abt ist und Sesshins leitet. Dies war der wirkliche Beginn meiner Zen-Praxis.

Za Zen ist für mich inzwischen die natürlichste Sache von der Welt und nichts Fremdes mehr. Es ist ein Ausdruck von Einfachheit und Natürlichkeit, der sich in allen Lebensbereichen ausdrückt, nicht nur im „Sitzen“. Inzwischen war ich viele Male im Hosshinji in Japan und fahre zurzeit 2 Mal im Jahr dorthin.

ZaZen-Praxis im Dojo

Zu den ZaZen-Sonntagen ist jeder herzlich eingeladen, egal ob er schon Zen-Praxis hat oder nicht. Man muss auch nicht Mitglied in unserem Dojo sein. Wir sitzen immer von 9:00 bis 13:00 Uhr, nach Absprache auch mal länger, dann mit Mittagessen im Dojo.

Dirk, der 10 Jahre im Hosshinji als Mönch lebte, und ich werden immer dabei sein, so dass Anfänger auch einen Ansprechpartner haben für Fragen die die Zen-Praxis betreffen. Zurzeit haben wir noch keine Sitz-Kissen im Dojo, bringt also bitte ein eigenes mit oder ein Bänkchen.

Die nächsten Termine sind:
18. April 2010

Es ist empfehlenswert, immer schon um 8:40 im Dojo zu sein.