AIKIDO ist aus den traditionellen Kampf-Techniken der Samurai entstanden, und hat sich zu einer modernen Form der Selbstverteidigung entwickelt. Nicht das Angreifen steht im Vordergrund sondern die Verteidigung gegen einen Angriff.
Das Prinzip des Aikido ist es, die Energie des Angriffs zu benutzen und in eine andere Richtung umzulenken, ohne dass der Angreifer verletzt wird. Man lernt zwar auch in anderen Kampfsportarten Angriffe abzuwehren, in der Regel will man dann den Angreifer aber „besiegen“. Im Aikido gibt es keine Gewinner und Verlierer. Am Ende sind Angreifer und Verteidiger gewissermaßen Versöhnt.
Die Haltung, die im Aikido zum Ausdruck kommt ist also nicht aggressiv kämpferisch sondern aktiv friedfertig. Man lernt mit Aggressionen umzugehen und auf einen Angriff angemessen zu reagieren.
Die Aikidotechniken sind dynamisch und bei korrekter Ausführung sehr wirkungsvoll. Es ist daher wichtig, sich mit den Techniken (Katas) gründlich auseinanderzusetzen um Fortschritte zu machen. Es wird auch mit den traditionellen Waffen der Samurai- Stock und Schwert- geübt. Das Training mit den Waffen sorgt für eine gute Körperhaltung, schult die Aufmerksamkeit und das Timing.
Trainingszeiten:
Dienstag: 16.30–17.45 Uhr / Einstieg jederzeit möglich
Kursleiter:
Fabian Lübke, 2. Dan und Bachelor in Sportwissenschaften.