Iriminage
Eingang für Tenchi Nage
Kokyonage

Unser Dojo

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Das Dojo am Gleisdreieck gibt es seit fast 20 Jahren, dieses Jahr sind wir ins Erdgeschoss umgezogen und haben nun ein Aikido Dojo das unseren Vorstellungen von Ästhetik und Zweckmäßigkeit vollständig entspricht.
Es strahlt Ruhe und Klarheit aus, bietet viel Platz zum Training, hat einen Aufenthaltsbereich mit Teeküche und komfortable Duschen sowie einen separaten Übungsraum für Meditation und meditatives Bewegungstraining, der für unsere Mitglieder aber auch zur Untermiete zur Verfügung steht.
Es ist uns wichtig, dass man beim Betreten des Dojos den Alltag hinter sich lassen kann und in einen Raum der Ruhe und Konzentration eintritt.

Das Aikido Training in unserem Dojo

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Wir haben ein sehr umfangreiches Trainingsangebot, das neben Aikido auch Kenjutsu und ZaZen einschließt. Niemand muss sich auf bestimmte Übungszeiten festlegen, sondern kann seinen Trainingsplan individuell gestalten.
Die Atmosphäre beim Training ist offen, kooperativ und unterstützend, das wird uns von Neueinsteigern immer wieder bestätigt.
Wir legen Wert darauf, dass nicht der eigene Ehrgeiz zum Maßstab eines erfolgreichen, guten Trainings gemacht wird. Der Maßstab für ein gutes Aikido Training ist die Fähigkeit, mit allen Trainingspartnern – egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener – ernsthaft, auf Augenhöhe und konzentriert zu üben – und nicht, das beste für sich selbst heraus zu holen.
Wenn alle Teilnehmer das beachten, wird am Ende auch jeder wirklich auf seine Kosten kommen.

Das Selbstverständnis der Lehrer

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Da wir der Überzeugung sind, dass es nicht ausreicht die technischen Aspekte des Aikido zu perfektionieren, liegt die Betonung beim Üben von Anfang an bei der Verbindung von Atem und Bewegung. Denn letzten Endes hängt die Beherrschung der Aikido Techniken vor allem davon ab, ob das Ki frei fließen kann, weil die Bewegungen natürlich sind, und nicht von technischer Raffinesse.

Das heißt aber nicht, dass wir Technik gering schätzen. Allerdings ist das Üben der Technik oder Kata beim Aikido umfassender als im Sport, wo die Perfektionierung dazu dient, bessere Leistungen zu erzielen. Im Aikido üben wir Kata um die innewohnenden Prinzipien zu erfassen und vor Allem, um mit dem Partner eins zu werden. Ist die Technik ausgereift, kann man ohne Zögern jeder Situation gerecht werden.

Unterrichtsprinzipien

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Entgegen den Wünschen und Vorstellungen vieler Schüler, halten wir es für sinnvoller, wenig einzugreifen und zu korrigieren, da es unumgänglich ist, sich die Techniken selbst zu erarbeiten.
Auch wenn das zu Beginn für manche Anfänger ziemlich schwierig erscheint, lernt das fast jeder mit der Zeit wirklich zu schätzen.
Das eigene Bemühen ist ohnehin die Hauptzutat beim Aikido Training, nur dadurch wird nach und nach das Wesentliche der Übung klar. Ich habe selber die Erfahrung gemacht, dass Bemühen und Freude am Training untrennbar miteinander verbunden sind.
Wenn es zu schwach ist, ist man manchmal gelangweilt, oder auch überfordert – auf jeden Fall steht man sich selbst im Wege. Diesen Anfängergeist, Bemühen plus Freude, muss man sich unbedingt auch als Fortgeschrittener erhalten, sonst werden die eigenen Vorstellungen und das eigene Wissen zum Maßstab der Übung, ohne zu erkennen, dass sie ein Hindernis darstellen.

Wir freuen uns immer über Neueinsteiger, denn sie machen unser Dojo lebendig!

Ulrike Serak und Max Eriksson-Ohlwein