aikido ulrike serak

am Gleisdreieck, Berlin


Morihei Ueshiba (1883 bis 1969) studierte verschiedene Kampfkünste seit seiner Jugend. Seinen eigenen Worten zufolge hatte er den Wunsch, der stärkste Mann der Welt zu werden und trainierte dafür sehr hart und beharrlich.

Er war etwa Mitte 30, als er sich der Shinto-Sekte Omoto-kyo anschloss. Von da an waren sein intensives körperliches Training und sein spiritueller Weg mit täglichen Reinigungsritualen und Meditation untrennbar verbunden. Tiefe religiöse Einsichten ließen ihn schließlich erkennen, dass die Quelle der Kampfkünste die Liebe ist, und es entstand in ihm die Vision einer Kampfkunst, die jeglichen Kampf und Wetteifer beendet.

AIKIDO im Sinne Morihei Ueshibas ist ein körperlich geistiger Weg des Übens für Menschen, die den spirituellen Weg gehen wollen. Was er anstrebte und durch AIKIDO lehrte, war nichts Geringeres als mit dem Geist des Universums in Einklang zu sein.

»Ai-Ki lässt sich nicht erschöpfen in Niedergeschriebenem oder Gesprochenem. Ohne leeres Geschwätz zu betreiben,
lernt durch üben!«

Morihei Ueshiba